Wenn es draußen kälter wird und die Tage kürzer werden, esse ich gern ein Curry, das  herrlich duftet und mit seiner leichten Schärfe von innen wärmt.

Heute gibt es ein Curry mit Kürbis und Linsen. In Indien hat jede Familie je nach Region ihr eigenes Curry-Rezept und das Currygewürz wird nicht fertig gekauft, sondern individuell zusammen gestellt aus Cumin, Kurkuma,Bockshornklee, Chilischoten, Fenchelsamen, Zimt und Kardamom. Man kann durch die richtige Mischung die Farbe und Schärfe selbst bestimmten. Natürlich kann man aber auch eine Fertig-Gewürz-Mischung verwenden.

Zutaten für das Curry

600g Hokkaido-Kürbis, 150g rote Linsen, eine mittelgroße Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, ein Stück Ingwer, ein Esslöffel Currypulver,zwei Esslöffel Tomatenmark, ca ein Liter Gemüsebrühe

Zubereitung

Beim Hokkaido-Kürbis kann man die Schale zwar mitessen, ich persönlich schäle den Kürbis aber lieber, entferne die Kerne und schneiden ihn in möglichst gleich große Stücke.

Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe schälen und klein hacken. In eine Pfanne mit hohem Rand oder einen Topf etwas Öl geben. Wer sich nicht vegan ernährt, kann auch Ghee (Butterschmalz) verwenden. Einen Esslöffel Curry in die Pfanne geben. Denn Curry braucht Fett, um seinen Geschmack zu entfalten.

Dann den Kürbis, die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Mit einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen. Das Tomatenmark und die roten Linsen hinzugeben. Alles rund 20 Minuten köcheln lassen, gelegentlich die restliche Flüssigkeit nachgießen.

Eventuell noch etwas salzen. Fertig! Dazu gibt es Basmatireis und Papadam. Papdam sind dünne Fladen aus Linsenmehl und Gewürzen, die man in indischen Supermärkten kaufen kann. Man braucht sie nur noch in einer Pfanne ohne Öl knusprig werden lassen. Schmeckt übrigens auch gut als Chips-Ersatz zum Knabbern. Guten Appetit!