Galettes mit Ziegenfrischkäse, getrockneten Tomaten und Oliven

Heute gibt es leckere Pfannkuchen aus Buchweizen, die in Frankreich sehr beliebt sind und Galettes genannt werden. Buchweizen schmeckt zwar wie Getreide, ist aber streng genommen keines. Es ist reich an hochwertigen Nähr- und Vitalstoffen. Wer Kohlenhydrate sparen will, ist mit Buchweizen gut bedient. Ebenso natürlich Menschen, die kein Gluten essen dürfen.

Die Rezept-Zutaten für zwei Personen

  • 50g Buchweizenmehl
  • 1/2Liter Bio-Milch
  • 2 Bio-Eier
  • eine Prise Salz
  • ein Schuss Mineralwasser
  • etwas Butter zum Ausbacken

 Für die Füllung

  • 125g Ziegenfrischkäse
  • 200g Schwarze Oliven
  • 100g Getrocknete Tomaten
  • etwas frische Petersilie

Die Zubereitung der Buchweizen-Pfannkuchen:

Mehl, Eier und Milch und eine Prise Salz zu einem Teig verrühren.Ein Schuss Mineralwasser sorgt dafür, dass der Teig locker wird. Wobei Buchweizen-Pfannkuchen generell etwas fester sind, als man das vielleicht von Pfannkuchen-Rezepten mit „normalem“ Mehl gewohnt ist.

Butter in eine Pfanne geben und erhitzen, dann den Teig mit einer Schöpfkelle in die Pfanne geben. Am besten eignet sich hier eine Crepe-Pfanne, damit die Pfannkuchen schön dünn ist. Aber natürlich geht es auch mit einer normalen Pfanne. Bei mittlerer Hitze die Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb ausbacken. Auf einen Teller geben. Den nächsten Pfannkuchen backen. Ebenfalls auf einen Teller geben.  Ziegenkäse darauf streichen, klein geschnittene schwarze Oliven und getrocknete Tomaten darüber geben. Mit gehackter Petersilie bestreuen. Fertig. Die Buchweizen-Pfannkuchen sofort servieren. Guten Appetit!

Buchweizenbrot mit Kürbiskernen

Heute habe ich erstmals Buchweizenbrot gebacken, weil meine Ärztin für Chinesische Medizin ( die einzige Ärtzin, der ich über den Weg traue und bei der ich widerspruchslos alle Empfehlungen annehme) mir Buchweizen empfohlen hat. Über die positive Wirkung auf die Gesundheit später mehr.

Jetzt geht es erstmal um das Rezept und das ist wirklich einfach, also auch für Anfänger geeignet, die wenig Erfahrungen mit dem Backen haben.

Rezept-Zutaten für ein Brot

500g Buchweizenvollkornmehl

500ml Wasser

6 Esslöffel (pflanzliche) Milch

50g Haferflocken

3 Eslöffel Ahornsirup oder Agavendicksaft

2 Teelöffel Salz

2 Esslöffel Sesam

1 Packung Backpulver

Einige Kürbiskerne zum Bestreuen

Zubereitung

Alles mit Knethaken zusammen rühren und in eine mit Backpackpapier ausgeschlagene Kastenform geben. Glatt streichen und mit Kürbiskernen bestreuen. 50 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben bei 200 Grad. Das war es schon!

Gesundheitstipp

Buchweizen ist ein sehr gesundes Lebensmittel. Er schmeckt wie ein Getreide, ist aber keines und frei von Gluten und Weizenlektinen. Buchweizen senkt den Blutzuckerspiegel, Blutdruck und schützt die Leber. Außerdem hilft es bei Wasseransammlungen im Körper. Das ist nur eine kleine Auswahl an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen.

Kürbiskerne wirken unter anderem entzündungshemmend, harntreibend und entwässernd.

Soba-Nudeln mit Champignons, Bohnen und Tofu

Heute gibt es Soba-Nudeln mit Champignons, Bohnen und Tofu. Grüne Bohnen haben jetzt Saison.

Rezept-Zutaten für zwei Personen

250g Soba-Nudeln, 12 Champignons, eine Handvoll Prinzess-Bohnen, eine Möhre, 160g Tofu, eine Knolauchzehe, eine Stück Ingwer, eine rote Zwiebel,eine Chilischote, Salz und Pfeffer, Sojasauce und Reiswein, Erdnussöl, frische Kräuter wie Koriander

Zubereitung

Bohnen putzen und Möhren schälen und in Scheiben schneiden.Die Soba-Nudeln acht Minuten in kochendem Salzwasser geben. Nach rund drei Minuten können die Prinzess-Bohnen und die Möhrenscheiben dazu getan werden.

In der Zwischenzeit den Tofu in Würfel schneiden, mit Küchenpapier gut abtupfen und in Erdnussöl anbraten. Dazu eine große Pfanne oder Wokpfanne benutzen, denn die Champignon, die dazu kommen, brauchen viel Platz zum Bräunen. Die Champignons in Scheiben schneiden, den Knoblauch, die Zwiebel und den Ingwer schälen und würfeln. Etwas Chilischote- je nach gewünschtem Schärfegrad- klein schneiden.Nach drei bis vier Minuten alles zum Tofu geben und braten, bis die Champignons gut gebräunt sind.

Mit zwei Esslöffeln Reiswein ablöschen. Drei Esslöffel Sojasauce hinzugeben. Die Nudeln, Möhrenscheiben und die Bohnen in ein feines Sieb geben und gut abtropfen lassen. Die Soba-Nudeln sind sehr fein und bei einem normalen Nudelsieb rutschen sie durch. Zu den Champignons in die Pfanne geben und alles noch einmal gut vermengen. Salzen und pfeffern. ( Achtung, die Sojasauce ist schon recht salzig). Mit frischen Kräutern bestreuen. Fertig. Gute Appetit!

 

Asiatische Nudeln mit Aubergine und Mango

Soba-Nudeln mit Aubergine und Mango

Normalerweise versuche ich immer, saisonal und regional zu kochen. Ausnahmen gibt es natürlich. So wie heute, da wird es exotisch. Es gibt Soba-Nudeln mit Mango und Auberginen. Das Rezept stammt aus meinem Lieblingskochbuch von Yotam Ottolenghi  „Genussvoll vegetarisch.“

Zutaten für sechs Personen

120ml Reisessig, 40g Zucker, 1/2 Teelöffel Salz, 2 Knoblauchzehen, 1/2 frische Chilischote, ein Teelöffel Sesamöl, abgeriebene Schale und Saft einer Limette (unbehandelt), zwei Auberginen, Salz und schwarzer Pfeffer, 250g Soba-Nudeln, eine große Mango, eine halbe rote Zwiebel, Basilikum-und Korianderblätter

Zubereitung

Zuest das Dressing: Reisessig mit Zucker und Salz vorsichtig eine Minute erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd  nehmen, Chilischote ( je mach Geschmack) und Sesamöl hinzufügen.Abkühlen lassen, Limettensaft und Abrieb hinzugeben.

Auberginen in Würfel schneiden, in einer Pfanne braten, bis sie gebräunt sind. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Soba-Nudeln fünf bis acht Minuten in kochendem Salzwasser garen, in ein feines Sieb abgießen, unter kaltem Wasser abspülen. Zum Trocknen auf ein Küchenhandtuch legen.

Anschließend die Nudeln in eine große Salatschüssel geben und mit dem Dressing, Mangoscheiben, Auberginenwürfel, Kräutern und Zwiebelringen vermischen. Ein bis zwei Stunden durchziehen lassen. Fertig. Guten Appetit!

 

Curry mit Kürbis und Linsen

Kürbis-Linsen-Curry

Wenn es draußen kälter wird und die Tage kürzer werden, esse ich gern ein Curry, das  herrlich duftet und mit seiner leichten Schärfe von innen wärmt.

Heute gibt es ein Curry mit Kürbis und Linsen. In Indien hat jede Familie je nach Region ihr eigenes Curry-Rezept und das Currygewürz wird nicht fertig gekauft, sondern individuell zusammen gestellt aus Cumin, Kurkuma,Bockshornklee, Chilischoten, Fenchelsamen, Zimt und Kardamom. Man kann durch die richtige Mischung die Farbe und Schärfe selbst bestimmten. Natürlich kann man aber auch eine Fertig-Gewürz-Mischung verwenden.

Zutaten für das Curry für zwei Personen

600g Hokkaido-Kürbis, 150g rote Linsen, eine mittelgroße Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, ein Stück Ingwer, ein Esslöffel Currypulver,zwei Esslöffel Tomatenmark, ca ein Liter Gemüsebrühe

Zubereitung

Beim Hokkaido-Kürbis kann man die Schale zwar mitessen, ich persönlich schäle den Kürbis aber lieber, entferne die Kerne und schneiden ihn in möglichst gleich große Stücke.

Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe schälen und klein hacken. In eine Pfanne mit hohem Rand oder einen Topf etwas Öl geben. Wer sich nicht vegan ernährt, kann auch Ghee (Butterschmalz) verwenden. Einen Esslöffel Curry in die Pfanne geben. Denn Curry braucht Fett, um seinen Geschmack zu entfalten.

Dann den Kürbis, die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Mit einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen. Das Tomatenmark und die roten Linsen hinzugeben. Alles rund 20 Minuten köcheln lassen, gelegentlich die restliche Flüssigkeit nachgießen.

Eventuell noch etwas salzen. Fertig! Dazu gibt es Basmatireis und Papadam. Papdam sind dünne Fladen aus Linsenmehl und Gewürzen, die man in indischen Supermärkten kaufen kann. Man braucht sie nur noch in einer Pfanne ohne Öl knusprig werden lassen. Schmeckt übrigens auch gut als Chips-Ersatz zum Knabbern. Guten Appetit!